Übersicht

Die Praxis

Menschen liegen uns am Herzen. Der Gang in eine psychiatrisch – psychotherapeutische Praxis fällt auch heute noch vielen Menschen schwer. Das ist uns klar und wir versuchen es zu berücksichtigen.

Die Räumlichkeiten unserer Praxis sind schlicht und funktional organisiert. Die Praxis befindet sich im ersten Stock eines 2004 erbauten Hauses.

Der Zugang ist barrierefrei, es gibt einen Fahrstuhl.

Mit der Buslinie 159, die unmittelbar vor dem Haus eine Haltestelle besitzt (“Wattstraße”), sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) hervorragend zu erreichen. Die Parkplatzsituation ist nicht immer einfach, auch wenn es hinter dem Gebäude eine Reihe von gebührenpflichtigen Parkplätzen gibt. Um dorthin zu gelangen, können Sie von der Rolshover Straße direkt auf Höhe der Hausnummer 99 in die “OSMAB- Allee” einbiegen. Auf diesem Weg wird man meistens fündig.

Seit April 2019 arbeitet Herr Dr. Benedikt Wann in denselben Räumlichkeiten. Er behandelt seinen eigenen Patientenstamm, nur in Vertretungssituationen könnte es sein, dass er sich auch um Ihre Belange kümmert.

In der Praxis werden Sie von Frau Gerbig, Frau Kader oder von Frau Kirat betreut. Sie vereinbaren die Termine, versorgen Sie im Labor und stehen Ihnen für alle Fragen rund um die Praxis zur Verfügung.

Um Diskretion sind wir sehr bemüht. Normalerweise sprechen wir Sie allerdings auch im Wartezimmer mit Ihrem Namen an, so dass andere wartende Patienten diesen hören können. Wenn Sie das nicht möchten, dann teilen Sie dies den Angestellten am besten schon bei der Terminvereinbarung mit. Patientendaten werden auf einer EDV bearbeitet und gespeichert, die an keiner Stelle mit dem Internet in Verbindung steht. Damit können wir 100% Sicherheit vor Hackerangriffen garantieren.
Wir unterliegen der Schweigepflicht. Jede Form der Information über Patienten gegenüber dritten Personen ist nur nach ausdrücklichem und schriftlich bestätigtem Einverständnis des entsprechenden Patienten möglich.

Philosophie

Ich behandle Menschen, keine Diagnosen. Sicher ist eine gründliche Diagnostik unverzichtbar und auf sie gründet jeder weitere Schritt. Deshalb nehme ich mir bei den Erstgesprächen in der Regel etwas mehr Zeit. Darüber hinaus versuche ich aber stets, den Menschen als Ganzes zu betrachten.

Nach dem Studium der Medizin habe ich im Bereich der akuten Psychiatrie gearbeitet. Dort habe ich gelernt, dass es  schwierig, aber außerordentlich wichtig ist, die Balance zu halten zwischen der Freiheit und Würde des Patienten auf der einen Seite und einer eventuell erforderlichen Hilfe zum Schutz vor Schaden am Patienten bzw. Dritten auf der anderen Seite. In dieser Zeit habe ich auch gelernt, dass es Situationen gibt, in denen Medikamente unverzichtbar sind und manchmal dort helfen können, wo Worte nicht mehr ausreichen.

Medikamente können in akuten Krisen eine wichtige Rolle spielen, bei manchen Störungen ist auch ein dauerhafter Einsatz sinnvoll (z.B. bei “chronischen Psychosen”). Medikamente, die süchtig machen, werden von mir nur in akuten Notfällen verordnet, für die keine anderen Präparate zur Verfügung stehen, und anschließend – wenn machbar – wieder abgesetzt. Es gilt hinsichtlich den Medikamenten grundsätzlich die Devise: “So wenig wie möglich und so viel wie nötig”.

Im Bereich der eher psychotherapeutisch ausgerichteten Arbeit, sind mir andere Aspekte aufgefallen und im Verlauf wichtig geworden:  Das Wichtigste, was ein Therapeut einem Patienten geben kann, ist eine authentische Beziehung, die es dem Patienten ermöglicht, zu gesunden. Es muss heraus gearbeitet werden, was veränderbar sein könnte und was eher akzeptierend hingenommen werden sollte. Auch hier versuche ich, den Menschen umfassend zu begreifen.

Über mich

Dr. med. Oliver Teschner

Lebenslauf

  • Geboren in Heidelberg, aufgewachsen in Ludwigshafen am Rhein und in Speyer.
  • Abitur 1987
  • Zivildienst in Mainz im Krankentransport bzw. Rettungsdienst.
  • Verheiratet, zwei Kinder.
  • 1989-1993 Studium des Maschinenbauwesens an der Technischen Universität Karlsruhe
  • 1994- 2001 Studium der Medizin an der Universität zu Köln
  • 2010: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Schwerpunkte der Psychotherapie – Ausbildung: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Promotion 2004 an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Köln zu dem Thema: „Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung bei einer Stichprobe erwachsener psychiatrischer Patienten“

Beruflicher Werdegang

  • 2002 bis 2004 Arzt im Praktikum im Fachbereich Psychiatrie in den Rheinischen Kliniken Langenfeld (jetzt: LVR Klinik Langenfeld);  hierbei Tätigkeit in einer gerontopsychiatrischen Station mit dem Schwerpunkt dementielle Erkrankungen
  • 2004 bis 2011 Stationsarzt einer fakultativ geschlossen geführten allgemeinpsychiatrischen Akut- Sektorstation, die nach den Grundsätzen des Soteria- Konzepts und mit systemischen Ansätzen arbeitete
  • 2011 bis 2012 Stationsarzt einer offen geführten Station mit dem Schwerpunkt der Behandlung depressiver Erkrankungen unter einem systemisch- analytischen Ansatz in der Tagesklinik Alteburger Straße in Köln
  • 2012 bis 2015 Oberärztliche Tätigkeit in der Abteilung Psychiatrie 1 der LVR Klinik Langenfeld mit den Schwerpunkten:
    – Leitung der allgemeinpsychiatrischen Institutsambulanz der LVR Klinik Langenfeld in der Dependance Leverkusen- Opladen sowie
    – Tätigkeit in der Ambulanz für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Störungen, hierbei insbesondere auch fachärztlich- psychiatrische Versorgung zahlreicher, überregional gelegener Wohnheime für Menschen mit geistiger Behinderung mit regelmäßigen Visiten vor Ort
  • Juli bis Dezember 2015 Niederlassung als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Rahmen einer Gemeinschaftspraxis mit der Nervenärztin Viktoria Viprinksi in Köln- Humboldt- Gremberg.
  • Seit 2016 alleiniger Inhaber der Praxis in der Rolshover Straße 99 in Köln (Humboldt- Gremberg)

Psychiatrie

Die Psychiatrie ist ein medizinisches Fachgebiet, welches die Diagnostik und Behandlung seelischer Störungen zum Ziel hat. Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Angsterkrankungen, Abhängigkeitserkrankungen, Demenzen und Psychosen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Die Grenzen des Faches zur Neurologie (Diagnostik und Behandlung von Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems) und zur Psychosomatik / Psychotherapie (Diagnostik und Behandlung seelischer Störungen, die ihre Ursache nicht primär in diagnostizierbaren Organstörungen haben) sind heute fließend.

Die Behandlung umfasst sowohl seelische wie auch somatische (körperlich begründbare) Aspekte. In einem ersten Gespräch geht es immer darum, eine Idee davon zu bekommen, welche Beschwerden vorliegen, diese hinsichtlich den Prioritäten zu ordnen und die möglichen Beeinflussungsmöglichkeiten herauszuarbeiten.
Dafür sind biographische Angaben sowie Informationen zu Vorbehandlungen unerlässlich. Ebenso wichtig sind Angaben bezüglich der Lebensgewohnheiten, sozialen Belastungsfaktoren, körperlichen Vorerkrankungen, Einnahme von Medikamenten, Süchten, aber auch Informationen über eigene Ressourcen und gelungene Bewältigungsmechanismen.

Das Vergütungssystem für Psychiater sieht vor, dass Patienten im Quartal mindestens einen Termin erhalten. Bei akuten Krisen, medikamentöser Neueinstellung und schwierigen Krankheitsverläufen ist dies allerdings nicht ausreichend und die hier angebundenen Patienten haben in unserer Praxis die Möglichkeit, auch ohne Termin morgens zur Vorstellung zu kommen (siehe “Organisatorisches” weiter unten). Bisher haben wir uns immer sehr bemüht, diese Besonderheiten zu berücksichtigen. Bitte bedenken Sie diese Hintergründe,  wenn Sie sich über längere Wartezeiten ärgern sollten.

Das Prinzip der Beratung orientiert sich auf der theoretischen Ebene stark an meiner psychotherapeutischen Ausrichtung (siehe “Psychotherapie”). In der Praxis liegt der Fokus bei der Beratung mehr auf der Ergebnisorientierung und konkreten Konfliktlösung, wobei der systemische Kontext eine besondere Beachtung erfährt.

Psychotherapie

Die Psychotherapie behandelt überwiegend seelische Störungen, die ihren Ursprung nicht primär in einer diagnostizierbaren organischen Störung haben. Das Angebot umfasst Kurzzeittherapien (25 Sitzungen) sowie Langzeittherapien (50 Sitzungen), wobei die einzelnen Sitzungen 50 Minuten dauern und meistens alle 7 bis 14 Tage stattfinden.

Die Grundannahme fast aller Schulen ist, dass frühere Erfahrungen eine Rolle bei der Entstehung seelischer Störungen spielen und somit auch bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen. Meistens spielen zwischenmenschliche Konflikte eine zentrale Rolle in der Psychotherapie. Spezifische Gewohnheiten und Verhaltensmuster werden analysiert und Notwendigkeiten sowie Möglichkeiten der Veränderung werden ausgelotet und geübt.

Nach Ausbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie  liegt mir eine entsprechende Zulassung für diese Psychotherapieform vor. Eine Ausbildung im Bereich Verhaltenstherapie oder eine Psychoanalyse kann ich nicht vorweisen und dementsprechend eine solche Behandlungsform auch nicht anbieten.

Vor dem Hintergrund meiner Ausbildungen ist mein Ansatz am ehesten systemisch – analytisch im Verständnis und verhaltensorientiert sowie bezogen auf Interaktionen und Konflikte, wenn es um Veränderung geht.

Da die Psychotherapie ein zeitaufwendiges Verfahren ist, kann ich immer nur einige wenige Patienten gleichzeitig in Behandlung haben. Sollten Sie sich sicher sein, dass Sie eine Psychotherapie bei mir anstreben, dann fragen Sie meine Mitarbeiterinnen am besten vor der Terminvereinbarung, ob es aktuell überhaupt Ressourcen für Psychotherapie gibt.
Sollten Sie Schwierigkeiten haben, einen Therapieplatz zu finden, gibt es bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein eine Telefonnummer, die einen Überblick über freie Psychotherapieplätze in Köln und Umgebung verschaffen kann:

 (02 21) 116 117  (www.kvno.de)

Besonders wichtig ist mir, dass es in den psychotherapeutischen Sitzungen eine Art gegenseitige Beziehung gibt, die eine Verbesserung des Befindens ermöglicht. Klient und Therapeut sollten im Idealfall überwiegend von dem Gefühl getragen werden, dass die Gespräche sinnvoll und hilfreich sind. Dies ist einer der wenigen bekannten und wissenschaftlich abgesicherten Faktoren, der ein gutes Gelingen der Therapie wahrscheinlich macht.

Organisatorisches

Aus aktuellem Anlass (Stand: 03.04.2020):

Wir sind auch in den Corona-Zeiten zu den üblichen Sprechstundenzeiten für Sie da. Sollte sich daran etwas ändern würden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Aktuell ist unser Telefon aus technischen Gründen oft überlastet. Wir sorgen für Besserung. Der sichere Weg, uns momentan zu erreichen, ist über folgende E-mail-Adresse:

info@praxis-teschner.de

In unserer Facharztpraxis behandeln wir sowohl Privat- als auch Kassenpatienten bei psychiatrischen Beschwerden.

Die Sprechzeiten sind:
Montags bis freitags von 9:00 bis 13 Uhr, zudem montags und donnerstags zwischen 14 und 17 Uhr sowie dienstags von 14 bis 18 Uhr.

Der nächste geplante Urlaub ist: vom 06. bis zum 17.07.2020

Unter der angegebenen Telefonnummer können unsere Patienten Rezepte bestellen, die sie dann abholen oder abholen lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass eine gültige Versicherten- Karte für das laufende Quartal bereits in unserer Praxis eingelesen wurde bzw. der Patient im Quartal mindestens einmalig vorstellig war.

Wir führen die Praxis als Terminpraxis – wie nahezu alle unsere Fachkollegen. Aufgrund erheblich steigender Fallzahlen im Bereich Psychiatrie bei gleichzeitig strenger Kontingentierung der Einzelpraxis durch den Gesetzgeber kommt es in den letzten Jahren zu zunehmenden Wartezeiten bei der Terminvergabe in nahezu allen Praxen unserer Fachgruppen. Wir bieten den Patienten, die bereits in der Praxis bekannt sind (!!!), an, bei krisenhaften Verschlechterungen auch ohne Termin in die Praxis zu kommen (Mo.,Di.,Do. um  9 Uhr, Mi. und Fr. um 8:30 Uhr). Bitte erscheinen Sie dann pünktlich.

Dieses Angebot führt zu einer Zunahme der Wartezeiten. Geben Sie uns und anderen Patienten die Chance, die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten und sagen Sie Ihren Termin bitte rechtzeitig im Falle der Verhinderung ab.

Lage